Wirtschaft

Nicht nur auf EU-Ebene ist Bayern ein gefragter Investitionsstandort, Handelspartner und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, sondern weltweit. Der Freistaat erwirtschaftet jeden zweiten Euro im Export. Die wichtigsten Handelspartner sind USA, China und Österreich. Die begehrtesten bayerischen Exportgüter sind Kraftwagen, chemische und elektrotechnische Erzeugnissen sowie Maschinen.

Eckdaten

Mit einem Brutto­inlands­produkt von 594,4 Milliarden Euro (2017) rangiert Bayern auf Platz acht innerhalb der EU. Zum Vergleich: In der gesamten EU wird ein Brutto­inlands­produkt von etwa 15,3 Billionen KKS (2017, nach Preis und Kaufkraftparität (KKS = Kauf­kraft­standards)) erwirtschaftet. So verwundert es nicht, dass Bayern mit 3,2 Prozent (2017) die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland hat. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 5,7 Prozent.

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Bayerns Wirtschaft in Zahlen  PDF (1,72 MB)

Bayerns Global Players

Rund ein Viertel der deutschen DAX-Unternehmen hat seinen Sitz in Bayern. Darüber stammen mehr als 20 Prozent der Weltmarktführer aus Bayern. Global Player wie Adidas, Audi, BMW, Airbus, MAN oder Siemens fühlen sich in Bayern wohl.

Kleine & mittlere Unternehmen in Bayern

Der Mittelstand ist das Fundament der Wirtschaft im Freistaat und Garant für Wohlstand und zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze. Dazu gehören unter anderem kleine und mittlere Betriebe aus Handel, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe und die Freien Berufe. Mit knapp 600.000 Unternehmen und 3,6 Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ist der Mittelstand in ganz Bayern dynamisch und leistungsfähig. Und mit über 190.000 Ausbildungsstellen präsentiert sich das duale Ausbildungssystem auch im Mittelstand als Erfolgsgeschichte: Es ist nicht nur Basis für den Erfolg der Exportnation Deutschland, sondern entwickelt sich selbst zum Exportschlager.

Kleine und mittlere Unternehmen sind im ländlichen Raum ebenso erfolgreich wie in den Städten und in den verschiedensten Bereichen aus Industrie, Handel, Handwerk, Tourismus und Dienstleistungsgewerbe sowie den Freien Berufen. Jedem Investor steht so ein breites Spektrum innovativer Zulieferer, Abnehmer und Kooperationspartner zur Verfügung.

Bayerns Clusterpolitik

Mit der Cluster-Offensive fördert die Bayerische Staatsregierung den Betrieb von 17 landesweiten Plattformen in High-Tech-Industrien und traditionellen Branchen der bayerischen Wirtschaft. Die Clusterplattformen vernetzen sowohl kleinere und mittlere Unternehmen untereinander als auch Unternehmen mit Forschungseinrichtungen. Sie führen bisher forschungsferne Unternehmen an Wissensträger heran und helfen den Cluster-Partnern gemeinsam Produkte zu entwickeln, Abläufe zu optimieren und Märkte zu erobern.

Möglichkeiten