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Markierung von Lebensmitteln und Getränken in Russland und Auswirkungen auf Exporteure – 2021

Einladung zum Online-Seminar mit Beteiligung der Repräsentanz 23.09.2021

Rödl & Partner und die Repräsentanz des Freistaats Bayern in Russland laden zu einem Online-Seminar zum Thema „Markierung von Lebensmitteln und Getränken in Russland und Auswirkungen auf Exporteure – 2021“ ein.

Datum: 23.09.2021

Uhrzeit (MESZ): 10:00 – 11:00

Uhrzeit (Moskau): 11:00 – 12:00

Sprache: Deutsch

Plattform: Microsoft Teams

Moderation: Andreas Brunnbauer, Repräsentant des Freistaats Bayern in Russland

In Russland wird stufenweise ein System der digitalen Markierung von Waren eingeführt, das auf den Schutz der Verbraucher vor gefälschten Produkten ausgerichtet ist. Jedes Jahr umfasst die Markierungspflicht immer mehr Produktionsbranchen und zwingt alle Marktteilnehmer, sich an die neuen Anforderungen anzupassen. Auch Lebensmittel und Getränke, darunter ausländischer Herkunft, bilden hier keine Ausnahme.

Die Akteure des Marktes für Lebensmittel und Getränke werden an das russische Markierungssystem „Tschesnyj snak“ angeschlossen, das die Verfolgung des gesamten Transportzyklus der markierten Waren ermöglicht: zuerst wird das System im Rahmen eines Testes pilotiert bevor es verpflichtend für alle eingeführt wird. Die neuen Anforderungen betreffen jetzt bereits den Markt für Milchprodukte, Bier und Biergetränke, verpacktes Wasser und Nahrungsergänzungsmittel. In den nächsten Jahren wird die Markierungspflicht höchstwahrscheinlich immer mehr Lebensmittel umfassen.

Experten von Rödl & Partner und aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie erläutern, welche Vor- und Nachteile das digitale Markierungssystem hat, welche Risiken in diesem Bereich bestehen und wie alle Anforderungen der russischen Gesetzgebung eingehalten werden können. Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in Russland stellt aktuelle Trends des Außenhandels in diesen beiden Bereichen dar, während der Leiter des Moskauer Büros der Hanns-Seidel-Stiftung auf die Rahmenbedingungen für eine Geschäftstätigkeit in Russland eingeht.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an deutsche Exporteure von Lebensmitteln und Getränken sowie an bereits in Russland tätige deutsche Unternehmen. Diesen wird die aktuelle rechtliche Lage erläutert und was die Änderungen für das Exportgeschäft bedeuten können. Erfahrungsberichte geben Einblick in die Herausforderungen von Unternehmen, die bereits auf dem russischen Markt aktiv sind.

Vorläufiges Programm (MESZ):

10.00 – 10.05

Begrüßung

10.05 – 10.20

Geschäftsbedingungen für (bayerische) Unternehmen in Russland

Referent:

Jan Dresel, Leiter des Moskauer Büros der Hanns-Seidel-Stiftung

10.20 – 10.35

Markierung von Lebensmitteln und Getränken in Russland: aktuelle Erfahrung und gesetzliche Novellen – Markierung von Lebensmitteln und Getränken in Russland als Pflicht und als Pilotprojekt – Registrierung im digitalen Markierungssystem „Tschestnyj snak“ – Erfahrung in der Markierung von Lebensmitteln sowie Getränken und aktuelle Änderungen in der Gesetzgebung

Referentin:

Dr. iur. Tatiana Vukolova, Rödl & Partner

10.35 – 10.50

Erfahrungsbericht eines Unternehmens aus der Lebensmittelbranche

Referent:

Igor Smirnov, Direktor für Finanzen und Verwaltung, Hochland Russland OOO

10.50 – 11.05

Erfahrungsbericht eines Unternehmens aus der Getränkeindustrie

11.05 – 11.20

Aktuelle Trends beim Außenhandel mit Russland

Referenten:

Andreas Brunnbauer und Dr. Anastasia Nosova, Repräsentanz des Freistaats Bayern in Russland

11.20 – 11.30

Fragen und Diskussion

Ende des Online-Seminars

Bitte senden Sie Ihre Interessensbekundung zur Veranstaltung an olga.laletina(at)roedl.com. Sie erhalten die Zugangsdaten auf die bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse.

Änderungen vorbehalten!