Wirtschaftsbeziehungen

Kroatien und Bayern pflegen enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte. Mit dem EU-Beitritt Kroatiens, den Bayern von Anbeginn nach Kräften unterstützt hat, sind beide Länder im Rahmen der europäischen Einheit miteinander eng verbunden. Zur engen Verbundenheit zu Bayern trägt bei, dass Kroatien als mitteleuropäisches Land historisch und kulturell tief in Europa verwurzelt ist. Aber auch die große Zahl von Kroaten in Bayern und die zahlreichen bayerischen Touristen, die sich jedes Jahr für einen Urlaub in Kroatien entscheiden, spielen eine große Rolle.

Die bilateralen Handelsbeziehungen wurden in den letzten Jahren immer intensiver; der coronabedingte Rückgang im Jahr 2020 wird die nächsten Jahre sicher schnell ausgeglichen werden. Deutschland ist weiter Kroatiens wichtigster Handelspartner. Bayern ist daran zu ca. 25 Prozent beteiligt. Die bayerischen Ausfuhren nach Kroatien sind 2020 gegenüber dem Vorjahr um ca. 11 Prozent auf 525 Millionen Euro coronabedingt eingebrochen, die Einfuhr kroatischer Waren nach Bayern ist ebenfalls coronabedingt um 4,8  Prozent auf 497 Millionen Euro eingebrochen. Dennoch pflegen 1.360 bayerische Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit Kroatien, über 85 Unternehmen haben bereits eine Niederlassung. Auch als attraktiven Investitionsstandort mit guter Anbindung an die anderen Länder der Region haben bayerische Unternehmen Kroatien längst entdeckt.

 

Hier finden Sie die aktuellen Handelszahlen Bayern - Kroatien. PDF (347 KB)