Wirtschaftsbeziehungen

Deutschland unterhält seit vielen Jahren gute Wirtschaftsbeziehungen zu Chile und ist sein wichtigster Handelspartner innerhalb der Europäischen Union. Das anhaltende Wirtschaftswachstum Chiles erklärt sich durch seine Marktöffnung und Zuverlässigkeit, die ausländische Investoren schätzen. Chile ist zusammen mit Brasilien und Mexiko einer der wichtigsten Handelspartner Bayerns in Lateinamerika.

Handelsbeziehungen Bayern – Chile

Mit einem Handelsvolumen von 449,5 Millionen Euro in 2015 und Exporten von Bayern nach Chile von 303,5 Millionen Euro in 2015, belegt Chile den dritten Platz bei den wichtigsten Handelspartnern Bayerns in Lateinamerika. Aufgrund der fallenden Rohstoffpreise ging das Handelsvolumen auf 299,2 Millionen Euro (Januar bis September 2016) zurück und der Export Bayerns nach Chile sank im gleichen Zeitraum auf 202,4 Millionen Euro.

Chile – Standort bayerischer Unternehmen

525 bayerische Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen in Chile, 40 davon mit Niederlassungen im Land. Beispiele für bayerische Unternehmen in Chile sind Bosch Rexroth, Faber-Castell, Dachser, Klüber, Knauf, Krones, MAN, Multivac, Rema TipTop, Rodenstock und Siemens.

Kooperationen

Der kulturelle Einfluss Deutschlands auf Chile ist groß. In keinem anderen Land gibt es so viele deutsche Auslandsschulen wie in Chile. So sind auch wissenschaftliche Kooperationen zwischen Bayern und Chile von besonderer Relevanz. Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) fördert die Kooperation in Wissenschaft und Lehre, die sich in zahlreichen Partnerschaften zwischen chilenischen und bayerischen Universitäten widerspiegelt. 

Möglichkeiten