Geschäftschancen

Perus Wirtschaft verfolgt weiterhin ein kontinuierlich stabiles Wachstum, auch wenn es aufgrund der sinkenden Rohstoffpreise und privaten Investitionen in den letzten Jahren weniger stark ausgefallen ist. Es ist keine Beeinträchtigung der ausländischen Investitionen zu sehen. Begünstigt wird dies durch eine Steuerreform der Regierung, die eine Verringerung des Steuersatzes für Einkommen von Gesellschaften und Unternehmen sowie für Abschreibungen beinhalten.

Perus Wirtschaftswachstum wird für 2016 auf 3,7 Prozent geschätzt. Die Inflationsrate liegt zwischen 2,5 und 3,5 Prozent. 

Der Hauptteil des Wirtschaftseinkommens stammt aus dem Bergbau, insbesondere Kupfer, Weltsilber, Gold, Blei und Zink, sowie dem Erdöl- und Erdgassektor. Rund ein Drittel der peruanischen Bevölkerung ist in der Land- und Fischereiwirtschaft tätig. Hauptexportgüter sind Spargel, Trauben, Kaffee, Baumwolltextilien und Fischmehl.

Daneben gibt es eine wachsende, exportorientierte Textil- und chemische Industrie, Fischmehlherstellung, Metallbearbeitung sowie Erdölraffinerien. Ein aufstrebendes Geschäftsfeld ist die Lebensmittelindustrie, die weltweit exportiert. Peru profitiert hier besonders von seiner großen Fischindustrie und der Vielfalt der Frucht- und Gemüsesorten sowie Gewürz- und Getreidepflanzen, die in den verschiedenen Klimazonen Perus wachsen.

Besonders hoch ist der Nachholbedarf im Ausbau der Infrastruktur, Erneuerbaren Energien, der Medizintechnik sowie der Informationstechnik.

Möglichkeiten