Geschichte

Vietnam hat seit Beginn der sogenannten "Doi Moi"-Reformen Ende der 80er Jahre eine rasante wirtschaftliche Entwicklung durchlaufen und präsentiert sich heute selbstbewusst als eines der dynamischsten Länder Asiens. Kaum 30 Jahre zuvor zählte Vietnam, vom Krieg gezeichnet, noch zu den ärmsten Ländern der Welt, doch heute erlebt das Land eine starke wirtschaftliche Entwicklung und ist nun ein Schwellenland, mit dem ehrgeizigen Ziel sich bis 2020 zum Industrieland zu entwickeln.

Die wirtschaftliche Entwicklung bringt Wachstum, Wohlstand und Stabilität mit sich. Vietnamesische Waren werden auf dem internationalen Markt bekannter. Das Land gehört zu den weltweit größten Reis- und Kaffeeexporteuren, ist traditionell gut aufgestellt in der Textil- und Bekleidungsbranche und entwickelt sich zunehmend zum Standort für anspruchsvolle Fertigung in der Metallverarbeitung oder Kunststoff- und Elektroindustrie.

Zudem verfügt Vietnam über viele natürliche Rohstoffe, u.a. Steinkohle, Eisen, Zinn, Chrom und Bauxit. Das Land profitiert ebenfalls vom wachsenden Tourismus, denn Vietnam bietet einzigartige Landschaften und zahlreiche Kulturstätten, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.
Die rasante Entwicklung Vietnams kann jedoch nicht verbergen, dass weiterhin große Defizite in den Bereichen Bildung, Infrastruktur, Energie, Gesundheitswesen und Umweltschutz herrschen. Deutschland hat seit Beginn der 90er Jahre Vietnams Entwicklung unterstützt und wird auch in Zukunft eng mit Vietnam zusammenarbeiten.

Möglichkeiten