Wirtschaftsbeziehungen

Die bilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Bulgarien entwickelt sich seit Jahren sehr dynamisch. Bulgarien zählt zu den zehn wichtigsten Außenhandelspartnern Bayerns in Osteuropa. Gemessen am gesamten deutsch-bulgarischen Handel ist Bayern unter den deutschen Bundesländern der drittwichtigste Handelspartner Bulgariens nach Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Der Warenaustausch zwischen Bulgarien und Bayern macht etwa 15 Prozent des Außenhandelsvolumens zwischen Bulgarien und Deutschland aus.

Das bilaterale Handelsvolumen hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Im Jahr 2016 erreicht es einen Wert von 997,6 Millionen Euro. Die Höhe der Importe aus Bayern für das Jahr 2016 liegt bei 453,5 Millionen Euro. Das Wachstum ist deutlich zu erkennen, wenn man diese Zahl mit den Werten für 2014 (378 Millionen Euro) und 2015 (449 Millionen Euro) vergleicht. Die Exporthöhe nach Bayern ist mit 544,1 Millionen Euro im Jahr 2016 deutlich höher verglichen mit den 431 Millionen Euro für 2014 und den 458 Millionen Euro für 2015. 

Mehr als 900 bayerische Firmen unterhalten Geschäftsbeziehungen nach Bulgarien. Die strategisch günstige geografische Lage, niedrige Arbeitskosten, eine geringe Steuerbelastung und ein Netz aus attraktiven Industriezonen machen das Land als Handelspartner wie auch als Investitionsstandort für bayerische Unternehmen interessant.

Bayern fördert die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen durch Delegationsreisen, durch das bayerische Messebeteiligungsprogramm, durch das Programm „Bayern Fit for Partnership“, durch die seit 1995 bestehende Regierungskommission Bayern-Bulgarien und durch die im Jahr 2003 in Sofia eröffnete Bayerische Repräsentanz.

Möglichkeiten