Wirtschaftsbeziehungen

Bayern und Japan sind leistungsfähige und verlässliche wirtschaftliche Partner. Davon zeugt auch eine - für die Größe und geographische Entfernung Japans - beeindruckende Handelsbilanz. Japan war mit einem Handelsvolumen von 7,23 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf Platz 15 der wichtigsten Handelspartner Bayerns und damit nach China der zweitbedeutendste bilaterale Handelspartner im asiatisch-pazifischen Raum. Die steigenden Handelsbeziehungen über Drittländer lässt den Austausch noch gewichtiger erscheinen.

Japan ist vor allem ein Ziel für bayerische Exporte. Güter im Wert von 3,74 Milliarden Euro haben 2018 ihren Weg aus Bayern nach Japan gefunden (18,3 Prozent Bundesanteil).

Auf der Importseite gelangten Güter im Wert von 3,48 Milliarden Euro auf direktem Weg von Japan nach Bayern (+3,2 Prozent zum Vorjahr). 

Für Deutschland ist der Stellenwert Japans ähnlich. Japan belegte 2018 mit einem Handelsvolumen von über 44,18 Milliarden Euro den zweiten Platz der wichtigsten Handelspartner in Asien nach der VR China (199,29 Milliarden Euro) und vor der Republik Korea (29,45 Milliarden Euro). 

Mittlerweile haben über 100 bayerische Firmen Tochtergesellschaften, Repräsentanzen oder eigene Produktionsstätten in Japan. Darunter sind neben Global Playern wie Adidas, Allianz, Audi, BMW, Münchner Rück oder Siemens vor allem Mittelständler aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektrotechnik, der chemischen Industrie und der Automobilzulieferindustrie.

Die bayerische Repräsentanz in Tokyo wird in Kooperation mit der AHK Japan und ihrem lokalen Netzwerk weiterhin erfolgreich bayerische Firmen dabei unterstützen, auf dem japanischen Markt Fuß zu fassen.