Fakten

Argentinien ist ein Land der Superlative und mit einer Gesamtfläche von insgesamt 2,78 Millionen Quadratkilometern der zweitgrößte Staat Südamerikas. Im Norden grenzt Argentinien an Brasilien, Paraguay und Bolivien, im Westen an Chile. Die Grenze zwischen Argentinien und Chile liegt in den Anden. Der südlichste Punkt Argentiniens und damit gleichzeitig Südamerikas sind die Felsen von Kap Horn in Feuerland.

Die Amts- und Geschäftssprache der rund 43,6 Millionen Einwohner Argentiniens ist spanisch sowie teilweise auch englisch. Von diesen leben alleine 12,8 Millionen im Großraum der Hauptstadt Buenos Aires. Weitere Großstädte sind Córdoba, Rosario und Mendoza. Argentinien ist traditionell ein Einwandererland und nimmt so viele Immigranten auf wie kein anderer südamerikanischer Staat. Die argentinische Kultur kennzeichnet sich durch europäische Einflüsse und profitiert von einem hohen Bildungsgrad, einem qualitativen Gesundheitssystem und einem hohen Lebensstandard generell.

Nach Brasilien und Kolumbien zählt Argentinien zu den größten Volkswirtschaften Lateinamerikas. Argentiniens Bruttoinlandsprodukt wird für 2016 auf ein Volumen von rund 514,7 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Wirtschaft stützt sich hierbei hauptsächlich auf die Nahrungsmittelproduktion und die Automobilindustrie. Im Vergleich mit anderen südamerikanischen Ländern spielt die Industrie eine tragende Rolle. Seit Oktober 2015 hat die Republik Argentinien eine neue liberalkonservative Regierung, die neue Impulse in Richtung Liberalisierung und Weltmarktöffnung setzt. Zwar sind Brasilien, China und USA vor Deutschland die wichtigsten Handelspartner Argentiniens, doch durch die aktuelle wirtschaftliche Lage Brasiliens baut die EU ihren Handel mit Argentinien immer weiter aus. Von besonderer Bedeutung ist hier Soja. Argentinen lieft etwa 25 Prozent des Weltangebots. Deutschland im Speziellen ist für Argentinien der wichtigste Absatzmarkt für Rindfleisch.

Nach einem enormen Wirtschaftswachstum im letzten Jahrzehnt – abgesehen von den letzten Jahren -  wird derzeit daran gearbeitet, die steigenden Produktionskosten und die hohe Inflationsrate zu senken. Notwendig werden darüber hinaus auch Invesititionen in den Energiesektor.

Möglichkeiten