Wirtschaftsbeziehungen

Die Deutsch-Argentinischen Handelsbeziehungen bestehen seit über 150 Jahren. Bayern unterhält seit vielen Jahren gute Wirtschaftsbeziehungen zu Argentinien. Neben Brasilien, Mexico und Chile ist Argentinien der vierte Handelspartner Bayerns in der Region.

Handel und Investitionen

Mit einem Handelsvolumen von ingesamt 224,6 Millionen Euro und Exporten von Bayern nach Argentinien von 178,7 Millionen Euro im Jahr 2020 liegt Argentinien auf Platz 4 der wichtigsten Handelspartner Bayerns in Lateinamerika.

Insgesamt pflegen 515 bayerische Unternehmen Geschäftsbeziehungen in Argentinien, davon haben 44 eine Niederlassung vor Ort. Zu diesen Unternehmen gehören unter anderem Adidas, Faber-Castell, Kaeser, Knauf , Man, Osram, Rehau, Schaeffler und Siemens.

Wichtige bayerische Exporten nach Argentinien sind insbesondere Maschinen, elektrische Ausrüstungen, Fahrzeuge und Fahrzeugteile sowie Eisen und andere Metalle.

Aus Argentinien werden vor allem Erzeugnisse der Land- und Viehwirtschaft, Kraftwagen und Kraftwagenteile, chemische Erzeugnisse, Rohstoffe sowie Pelz- und Lederwaren nach Bayern importiert.

 

Hier finden Sie die aktuellen Handelszahlen Bayern – Argentinien. PDF (346 KB)

Kooperationen

Die deutsche Immigration nach Argentinen begann ungefähr im Jahr 1870. Daher ist der kulturelle Einfluss Deutschlands in Argentinien signifikant: Es existieren rund 23 deutsche Schulen ganzen Land, sowie ein Ausbildungszentrum für die Koordination von Ausbildungsprogrammen nach dem Vorbild der deutschen dualen System.

Darüber hinaus werden Partnerschaften zwischen bayerischen und argentinischen Hochschulen vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) gefördert. Das BAYLAT fördert zudem gemeinsam mit dem Umweltcluster Bayern die Initiative ABIEST (Argentinean-Bavarian Initiative on Science, Technology and Innovation in Environmental Science and Technology), welche im April 2013 vom argentinischen Ministerium für Forschung und Wissenschaft gemeinsam mit dem bayerischen Pendant gegründet wurde. Das Ziel der Initiative ist es, die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit in Umweltthemen zu fördern und zu vertiefen.